Nachts allein am Fuße eines Leuchtturmes.
Keine Straßenlampen, keine Autos, keine erleuchteten Wohnhäuser, keine Menschen.
Es ist ganz still.
Der Mond……….
noch nicht aufgegangen.
Nur das Strahlen des Leuchtfeuers über meinem Kopf.
Den Kindern des Kindergottesdienstes am 7. September 2008 dieses Gefühl eines Momentes meiner Sommererlebnisse zu vermitteln, war nicht schwer.
Die Dunkelheit und Verlassenheit konnten sich alle gut vorstellen.
Prompt bemerkte eines der jüngeren Kinder:
„Das macht Angst!“
Ja, sicher.
Wenn man allein im Dunkeln ist, kann man Angst bekommen. Diese Gefühl kennt wohl jeder. Ein Moment, um sich die ewige Leitung durch Gott ins Bewusstsein zu rufen.
Jesus sagt: „Ich bin das Licht.“
Wo wir Licht sehen, da machen sich Gefühle wie Hoffnung, Angenommen-sein, Sicherheit aber auch Verheißung breit.
Mir selbst ist klar: Ich brauche Licht!
Herr, lass mich zu Dir kommen. Ich weiß, dass ich in Deiner Nähe im Schutz vor allem Finsteren stehe.
Barbara Schlief-Wiemer