Der Ursprung der christlichen Palmsonntagsfeier geht wohl auf Jerusalem zurück, wo man die einzelnen Ereignisse des Leidensweges Jesu in eigenen Feiern und Riten nachbildete. Der Palmsonntag erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem, wo das Volk ihm zujubelte.
Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus
Es war einige Tage vor dem Osterfest
Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien am Ölberg, schickte Jesus zwei seiner Jünger voraus. Er sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor uns liegt; gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet ihn los, und bringt ihn her! Und wenn jemand zu euch sagt: Was tut ihr da?, dann antwortet: Der Herr braucht ihn; er lässt ihn bald wieder zurückbringen. Da machten sie sich auf den Weg und fanden außen an einer Tür an der Straße einen jungen Esel angebunden, und sie banden ihn los. Einige, die dabeistanden, sagten zu ihnen: Wie kommt ihr dazu, den Esel loszubinden? Sie gaben ihnen zur Antwort, was Jesus gesagt hatte, und man ließ sie gewähren. Sie brachten den jungen Esel zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier, und er setzte sich darauf. Und viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus; andere rissen auf den Feldern Zweigen von den Büschen ab und streuten sie auf den Weg. Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe!
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Im Kindergottesdienst konnten die Kinder diesem Ereignis auf einer kindergerechten Ebene folgen. Sie gestalteten den Einzug Jesu in Jerusalem, indem sie das Bodenbild mit Leben füllten. Mit großer Aufmerksamkeit hörten die Kinder Fr. Weiss, der Kindergottesdienstleiterin zu und zeigten ein großes Interesse bei der Gestaltung des Weges. Bunte Palmzweige und bunte Kleidung schmückten den Weg. So ist ein fröhliches Bodenbild in der Mitte entstanden, das die Freude und den Jubel der Menschen damals deutlich zum Ausdruck brachte.
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Nach der Katechese zogen die Kinder mit ihren Begleitern in die Kirche ein, wo die feiernde Gemeinde in der Stille auf sie wartete. Gemeinsam feierten alle den Tag der Auferstehung, nämlich den Sonntag in der Eucharistie.
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