Geistliches zu Maria

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98. Deutscher Katholikentag 16. - 20. Mai 2012 in Mannheim

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Guter Hirte 

Sicherheit und Geborgenheit gehören zu den Grundbedürfnissen eines Menschen. Worauf kann ich mich verlassen, wem kann ich glauben? Das gilt für viele Bereiche, ob im Finanzwesen, in der Politik oder auch im religiösen Bereich. Wir sind allerdings geneigt, zu oft den leichteren Weg zu gehen als den richtigen.
Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass wir Menschen immer wieder Irrwege gegangen sind, dass wir auf Ver-Führer reingefallen sind. Die Bibel benutzt in diesem Zusammenhang das Bild vom Hirten. Sie unterscheidet zwischen guten Hirten, die sich für das Wohl des Volkes eingesetzt haben, und schlechten Hirten, die es ins Elend geführt haben.
Aber Gott führt sein Volk immer wieder aus dem Elend heraus. So heißt es beim Propheten Jeremia: Ich (Jahwe) werde mich selbst um mein Volk kümmern, wie ein Hirt um seine Herde (31,10).

Dieses Versprechen hat Gott mit Jesus Christus endgültig eingelöst. Er ist der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe (Joh 10,11). Erst durch das Ostergeschehen erkennen wir die tiefere Wahrheit der Zusage Gottes, d.h., was die Auferstehung Jesu Christi für uns wirklich bedeutet.
Das Bild von Beate Heinen finde ich sehr ausdrucksstark. Christus, der gute Hirt, geht dem Verlorenen nach. Er kennt unsere Wege, auch in der dunkelsten Nacht.
Pater Josef Kahmann, SDB

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