Geistliches zu Maria

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98. Deutscher Katholikentag 16. - 20. Mai 2012 in Mannheim

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Geistliches im Advent 

Die Adventszeit kann eine schöne Zeit sein. Sie will vor allem eine Zeit der Besinnung sein. Die alttestamentlichen Lesungen sprechen von der großen Hoffnung, die der Welt den Frieden bringt. Gott selbst wird dafür sorgen.
Im Buch Jesaja, Kapitel 11, heißt es: „Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht“. Der Künstler Sieger Köder hat diese Bibelstelle ins Bild gebracht.
Aus einem toten Stamm entsteht Leben. Gott schafft und schenkt dieses neue Leben. Die Rose ist ein Zeichen dafür. Sie spricht die Sprache der Liebe. Gott spricht durch sie: Du Mensch, fürchte dich nimmer! Du bist mein. Ich, der Herr, bin dein Gott, dein Befreier. Fürchte dich nimmer! Denn ich bin mit dir. Die Rose soll dafür ein Zeichen sein, wie teuer du mir bist, wie sehr ich dich liebe.
Eine weitere Bibelstelle aus dem Buch Jesaja findet sich ebenso in diesem Bild wieder, nämlich aus dem Kapitel 9: „Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf“. Jesus Christus ist dieses Licht. Es vermag nicht nur das Dunkel in unserem Leben zu vertreiben, sondern auch die vielen Dunkelheiten in der Welt.
Pater Josef Kahmann, SDB

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