10jähriges Jubiläum des Frauenkreises

Die meisten von uns kennen sich schon seit der Kindheit. Haben wir doch dasselbe Schicksal erlebt – die Vertreibung.

Einige von uns – so wie ich – haben lange Jahre im Pfarrgemeinderat gearbeitet. Wir haben Pfarrfeste, Fronleichnamsfeste hier gefeiert, besser gesagt „gearbeitet“. „Tanz in den Mai! oder Adventsfeiern (KAB) wurden von uns auch unterstützt. Im Kirchenchor waren wir vertreten – einen Handarbeitskreis haben wir in´s Leben gerufen und auch viele Jahre besucht.

Jahrelang putzten einige von uns wöchentlich das Pfarrzentrum und die Kirche. Putzmittel brachten wir meist von daheim mit. Was aber immer da war, war Frl. Schröder, die an allem etwas zu bemängeln hatte. Vieles haben wir in unserer Gemeinde getan – ohne Liste – es war für uns selbstverständlich „da zu sein“!

Viele unserer Freunde starben oder waren zu alt geworden und Traditionen, die uns lieb und wert waren, verschwanden.

Es kehrte eine neue „Ära“ ein in unserer Gemeinde. Für die „Alten“ waren wir zu jung und für die „Jungen“ zu alt. Da stand der Wunsch im Raum, eine Frauengruppe zu gründen. Pater Rentmeister war nicht so begeistert davon, hatte er doch Bedenken, dass ich den Seniorenclub abgeben könnte, den ich gegründet – und 30 Jahre betreut habe. Er zählte auf, dass ich Maiandachten gestalte, das Anna-Fest organisiere und sonst noch einiges mehr. „Es wird Ihnen zu viel Arbeit“, sagte er. Er war richtig besorgt und ich „genoss“ seine Fürsorge. Ich beruhigte ihn mit den Worten: „Wenn es gut wird, dann sagen Sie, Sie haben es gemacht und wenn es nichts wird, dann sagen Sie, Frau Partsch war es“ Er schüttelte den Kopf, lachte und meinte: „Machen Sie es!“ Und so entstand am 01.02.2000 unser „Frauenkreis“! Wir waren 23 Frauen. Durch Tod, Umzug und aus Altersgründen hat sich unsere Gruppe auf 18 Frauen reduziert.

Wir treffen uns jeden 1. Mittwoch im Monat um 14:30 Uhr im Pfarrzentrum. Beim Kaffee besprechen wir gemeinsam, was wir so machen könnten. Fahrten in die Lüneburger Heide, nach Erfurt, Münster, Fulda, in den Harz, nach Sargenzell zum Früchteteppich und nach Eger, um nur einige zu nennen, haben wir schon gemacht.

Kleinere Spaziergänge (Aue, Söhre) gehören auch dazu. Gesungen wird bei uns natürlich auch und das „Schnuddeln“ gehört ebenso dazu. Bei Bedarf verbringen wir unsere Nachmittage aber auch mit besinnlichen Geschichten, Betrachtungen und Liedern.


 
Sehr gefreut habe ich mich, dass wir unser 10jähriges Bestehen mit einer Dankmesse begonnen haben – in der wir die Schubert Messe begeistert singen konnten. (Die Kinder- und Jugendzeiterinnerung wurde lebendig!)

Pater Kahmann möchte ich ganz herzlich danken für seine liebevolle Art, unseren Jahrestag zu begehen.




 
Sehr gefreut habe ich mich, dass wir unser 10jähriges Bestehen mit einer Dankmesse begonnen haben – in der wir die Schubert Messe begeistert singen konnten. (Die Kinder- und Jugendzeiterinnerung wurde lebendig!)

Pater Kahmann möchte ich ganz herzlich danken für seine liebevolle Art, unseren Jahrestag zu begehen.

St. Johannes Bosco

Pfarrer Pater Polkowski
Ochshäuser Str. 40
34123 Kassel
Tel.: 0561/512670

E-mail: pfarrei.ks-antonius@bistum-fulda.de

Öffnungszeiten Pfarrbüro

montags, dienstags, donnerstags und freitags

von 09.00 bis 12.00 Uhr,

dienstags, mittwochs, donnerstags

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