Bau und Weihe der St. Anna-Kapelle in Wattenbach (1960/61)

Bau und Weihe der St. Anna-Kapelle

Am Dreifaltigkeitssonntag, am 20. November 1960, wurde der Grundstein zum Bau dieser St. Anna-Kapelle durch den damaligen Pfarrkuraten, Pater Richard Hauffen, gelegt. Wie in Lohfelden, animierte Pater Richard Hauffen die Gemeindemitglieder aus Schlesien (ca. 100 Familien), die durch die Wirren des 2. Weltkrieges nach Flucht und Vertreibung in Wattenbach eine neue Heimat und im dortigen Braunkohlebergbau einen Arbeitsplatz gefunden hatten, in Eigenleistung, unterstützt von amerikanischen Pionieren und mit Hilfe staatlicher und kirchlicher Gelder, zum Bau einer Kapelle mitten im Feld oberhalb von Wattenbach. Diese Kapelle sollte der Hl. Mutter Anna geweiht werden, zur Erinnerung an die oberschlesische Wallfahrtstätte auf dem „St. Anna-Berg“, bei Neurode. Der „Anna-Berg“ war und ist für die Schlesier ein durch die Jahrhunderte bedeutsamer Wallfahrtsort mit seinem alten Gnadenbild der Hl. Mutter Anna aus dem Jahr 1492. Diese Kapelle sollte die Schlesier auch an die herrliche St . Anna-Kapelle in Niederschwedeldorf bei Glatz erinnern.

Der Entwurf der Kapelle stammte vom Architekten Josef Bieling. Am Fest Mariä Himmelfahrt, 15. August 1961, empfing diese Kapelle durch den damaligen Provinzial der Salesianer, Pater Alfons Martin, die kirchliche Weihe. Bis zur Weihe der Kapelle feierten die Katholiken ihre Gottesdienste in der evangelischen Kirche zu Wattenbach. Das war gelebte Ökumene im Frühstadium.

(Pfarrchronik)




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