Geistliches zu „burn-out“

„Engel“, Beate Heinen

Im ersten Buch der Könige wird von der biblischen Gestalt des Elija berichtet. Ohne jetzt näher auf seine Tätigkeit einzugehen heißt es im 19. Kapitel: Elija ließ sich unter einem Ginsterstrauch nieder und wünschte sich den Tod.
Andrea Schwarz schreibt in ihrem Buch „Mehr leben! Eine Auszeit mit dem Propheten Elija“ zu diesem Abschnitt: Fachleute würden wohl heute übereinstimmend feststellen: Typischer Fall von „burn-out“ und „Ausgebrannt- Sein“. Der Zustand, den dieses Wort beschreibt, hatte im Mittelalter den Namen „Eliasmüdigkeit“.
Schwarz schreibt weiter: Besonders häufig davon betroffen sind Menschen in helfenden Berufen. Nach einer Zeit des hohen persönlichen Engagements kommt ein Gefühl der Leere und des „Ausgepowert-Seins“. Man verliert die Lust und die Antriebskraft, und kündigt „innerlich“ (S.118).
Im 19. Kapitel heißt es weiter: Auf einmal berührte Elias ein Engel, der ihn aufforderte : Steh auf und iss! Nachdem sich Elias gestärkt und ausgeruht hatte, spricht ihn der Engel ein zweites Mal an: Steh auf und iss! Denn sonst ist der Weg zu weit für dich!
Andrea Schwarz deutet diese Bibelstelle so: In einer Zeit der Krise lässt Gott Elija Seine Nähe und Zärtlichkeit durch einen Engel spüren. In ähnlicher Weise äußert sich Wunibald Müller in einem Artikel mit der Überschrift „Der verwundete Seelsorger“: In einer solchen Situation, wenn das Herz verwundet ist, nimmt Gott selbst Einzug in unser Herz und füllt es aus.
Pater Josef Kahmann SDB

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