Geistliches zu Vergänglichkeit

Die Zeit vergeht, sagen wir, aber im Grunde genommen spüren wir mit dem Älterwerden, dass wir vergehen. Weil wir zeitlich sind, sind wir vergänglich.
Martin Luther spricht von einem inneren Gesetz: „Die Hoffnung, länger zu leben, ist allen Menschen von Natur aus eingepflanzt. Daher kommt es, dass die Menschen all ihr Mühen und Denken darauf so ausrichten, als wollten sie ewig leben. In ihren Gedanken machen sie aus ihrem Leben ein ewiges Leben, wo ihnen doch der Tod immer auf den Fersen sitzt und unser allernächster Nachbar ist“.
Wir Menschen wissen, dass wir sterblich sind, aber unsere Endlichkeit zu akzeptieren, fällt uns schwer. Ebenso blockiert unser Denken, wenn es darum geht, die Ewigkeit zu begreifen.
Die Bibel betrachtet die Ewigkeit immer in Verbindung mit Gott. Er ist der Ewige. Seine Liebe ist stärker als der Tod. So wirkt der Glaube an ein ewiges Leben in das jetzige, irdische Leben zurück.
Der Tod gehört zum Leben, sagt nicht nur die Bibel. Auch moderne Sterbewissenschaftler empfehlen, den Tod nicht auszuklammern, ansonsten besteht die Gefahr, am Leben vorbei zu leben.


Ein kleines Gedicht von Marie Schmalenbach will uns darauf aufmerksam machen:
                   „Ewigkeit, in die Zeit
                    leuchte hell herein,
                    dass uns werde klein das Kleine
                    und das Große groß erscheine,
                    sel´ge Ewigkeit.“
                                                                                              P. J. Kahmann


St. Johannes Bosco

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