Weltgebetstagsgottesdienst am 7.3. 2014

"Ägypten habe ich schon immer als große Lotusblume gesehen, die sich von Süden bis Norden erstreckt, von allen Seiten in gelbes Gold eingefasst", so beschreibt die ägyptische Künstlerin Souad Abdelrasoul die Grundidee zu ihrem Bild zum Weltgebetstag 2014.

Auch altägyptische Darstellungen des Nils als Gottheit, gekrönt mit einer Lotusblume hätten sie inspiriert.

In ihrer Gottesdienstordnung verbanden die Frauen des Ägyptischen WGT-Komitees die aktuellen gesellschaftspolitischen Erfahrungen mit den biblischen Zusagen von "lebendigem Wasser" (Joh 4,3ff.) und den "Wasserströmen in der Wüste" (Jes 35,6).

Wasser ist symbolisch und auch ganz real zu verstehen: als geschenktes und gefährdetes Gut! Dies gilt vor allem für Ägypten mit dem Nil als zentraler Wasserader und einer Landesfläche, die zu 96 % aus Wüste besteht.

 

Vier ägyptische Frauen erzählten von ihrem Leben in Ägypten. Sie verkörperten die Vielfalt der Lebenssitutationen von Frauen in Ägypten heute und die Bedeutung der Geschichte ihres Landes.

Sie erzählten von den antiken, Ehrfurcht gebietenden Monumenten, die von der Geschichte Ägyptens und der Vorstellungswelt der Pharaonen erzählen – und es heute immer noch tun, als Kulturgüter und Tourismusziele.
Vom Nil, dem zweitlängste Fluss der Welt. Er verbindet Menschen und Kulturen miteinander,entspringt im Innern Afrikas in Ruanda und gibt Mensch und Tier in zehn Ländern Wasser und Nahrung.

Von den guten Bildungschancen und den neuen Medien dank denen es den jungen Menschen möglich war, die Demonstrationen vom 25. Januar 2011 zu planen und erfolgreich durchzuführen.

 

Aber es gab auch eine kritische Stimme, sie bemerkte, dass z. B.  vom All-Inclusive-Tourismus nur Einzelne profitieren und der fruchtbare, schwarze Schlamm des Nils wirkungslos auf dem Boden des Assuan-Staubeckens versinkt, statt wie früher die Flächen im Niltal und im Nildelta zu überschwemmen. Dass die Bildungschancen nicht für alle gleich sind und die politische Lage des Landes noch lange nicht geklärt ist.


 

"Gib mir zu trinken", sagte Jesus zu der Samariterin am Brunnen in Samaria, "lebendiges Wasser" hätte er ihr geben können.

Die Lesung wurde szenisch dargestellt und ein Flüsterchor unterstrich die bedeutenden Worte Jesu.

 

Mit tänzerischen Bewegungen zu dem Lied "Wer vom Wasser trinkt, das uns Jesus gibt, wird niemals im Leben mehr durstig sein" kam Bewegung in die Darsteller.

 

Der Singkreis hatte die wirklich schönen Weltgebetstagslieder zuvor einstudiert, so dass alle Anwesenden leicht einstimmen konnten. Mit Zither, Cello, Gitarren und einer Bongo wurden die Sänger/innen begleitet. 


Die Informationen, Gebete, die rhythmischen Lieder und das Engagement aller Beteiligten ergaben einen lebendigen und bereichernden Gottesdienst.

Die ägyptischen Speisen im Anschluss (die Zubereitung war für manche recht abenteuerlich) waren ganz ausgezeichnet und so endete der Weltgebetstag gemütlich mit guten Gesprächen.

Allen die beteiligt waren, ganz herzlichen Dank.                                    

St. Johannes Bosco

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